In den agilen Vorgehensweisen wird Softwarearchitektur iterativ inkrementell im Rahmen der Architekturvision entworfen und weiterentwickelt. Dabei empfiehlt sich ein risikobasiertes Vorgehen. Es wird versucht, die risikoreichen Ansätze möglichst früh zu verproben um so wertvolles Feedback zu sammeln und zeitnah nachjustieren zu können. Mit dem Walking Skeleton hat Alistair Cockburn dazu ein Konzept vorgestellt. Es umfasst es alle grundlegenden Elemente, die für die Entwicklung, die Auslieferung und den Betrieb eines Softwaresystems erforderlich sind. Dazu zählen neben der Entwicklungs- und Betriebsinfrastruktur auch die Integrationspunkte und grundlegende Architekturkonzepte.
Wir diskutieren die Vorteile und die Herausforderungen dieses Patterns und erarbeiten die Unterschiede zu einem MVP (Minimum Viable Product), Prototyp sowie Durchstich. Außerdem betrachten wir das Zusammenspiel mit anderen Vorgehensmustern in der agilen Architekturarbeit wie Architekturvision, letzter vernünftiger Moment und qualitative Tests.
Falk Sippach ist bei der embarc Software Consulting GmbH als Softwarearchitekt, Berater und Trainer stets auf der Suche nach dem Funken Leidenschaft, den er bei seinen Teilnehmern, Kunden und Kollegen entfachen kann. Bereits seit 20 Jahren unterstützt er in meist agilen Softwareentwicklungsprojekten im Java-Umfeld. Als aktiver Bestandteil der Community (Mitorganisator der JUG Darmstadt und Mitglied des iSAQB und der Java Champions) teilt er zudem sein Wissen gern in Artikeln, Blog-Beiträgen, sowie bei Vorträgen auf Konferenzen oder User Group Treffen und unterstützt bei der Organisation diverser Fachveranstaltungen.
Datum: 24. September 2026, 19:00 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegebenDie Veranstaltung wird durch die Java User Group Görlitz (im iJUG Verband) organisiert.
Die Java User Group Görlitz ist ein Projekt des Digitale Oberlausitz e.V.
